So wird es gespielt

Jenny Krafczyk

So wird gespielt

Quidditch ist ein Kontaktsport, der in gemischtgeschlechtlichen Teams gespielt wird und Elemente aus Handball, Rugby und Dodgeball miteinander vereint.

Spieler*innen müssen während des Spiels die gesamte Zeit über einen Besen zwischen den Beinen behalten. Aerodynamisch an den Sport und die Sicherheitsansprüche des Körperkontakts angepasst handelt es sich hierbei in der Regel um leichte PVC-Stangen. Jedes Team schickt sieben Spieler*innen aufs Feld: Drei Jäger*innen passen sich den Quaffel, eine Volleyball, zu, und versuchen, durch einen der drei Ringe des gegnerischen Teams zu werfen, um 10 Punkte pro Tor zu gewinnen. Der*die Hüter*in verteidigt die eigenen Ringe des Teams. Zwei Treiber*innen spielen mit Klatschern (Dodgebälle), die sie nach gegnerischen Spieler*innen werfen, um diese „auszuknocken“. Wer von einem Klatscher getroffen wurde, muss vom eigenen Besen absteigen und darf nicht ins Spiel eingreifen, ehe er*sie die Ringe des eigenen Teams berührt hat. Der*die Sucher*in des Teams versucht, den Schnatz zu fangen. Der Schnatz ist ein*e unparteiische*r, oftmals sehr wendige*r Spieler*in, in gelb gekleidet und mit einem am Hosenbund befestigten Tennisball in einer Socke. Wird der Schnatz gefangen, d.h. die Socke herausgezogen, endet das Spiel und der*die erfolgreiche Sucher*in gewinnt 30 Punkte für sein*ihr Team.

Von den sieben Spieler*innen auf dem Feld dürfen sich maximal vier mit dem gleichen Geschlecht identifizieren. Auf diese Weise sind Spieler*innen jeden Geschlechts, ob innerhalb oder außerhalb des binären Systems, willkommen, Quidditch zu spielen.

Der Text wurde übernommen vom Deutschen Quidditchbund

http://www.deutscherquidditchbund.de/index.php/de/quidditch/uebersicht