| Ein Ziel - Bilanz einer Fußball-Saison (Von Ole Dyck) |
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Schon seit einigen Jahren (mindestens seitdem ich vor vier oder fünf Jahren zu der 1. Herren von 74 gekommen bin) hatte die Mannschaft in jeder Saison ein großes Ziel: Den Klassenerhalt. Bisher konnten wir am Ende jeder Spielzeit stolz auf eine mal mehr, mal weniger erfolgreiche Saison zurückblicken und sagen: Alles bestens, Ziel erreicht! Am Ende dieser Saison ist das leider anders ... Ein ZielBilanz einer Saison (Von Ole Dyck)Schon seit einigen Jahren (mindestens seitdem ich vor vier oder fünf Jahren zu der 1. Herren von 74 gekommen bin) hatte die Mannschaft in jeder Saison ein großes Ziel: Den Klassenerhalt. Bisher konnten wir am Ende jeder Spielzeit stolz auf eine mal mehr, mal weniger erfolgreiche Saison zurückblicken und sagen: Alles bestens, Ziel erreicht! Am Ende dieser Saison ist das leider anders. Im großen Finale am letzten Spieltag der Kreisliga verloren wir beim direkten Konkurrenten, der zweiten Mannschaft von Arminia Hannover, mit 2:4 im Rudolf-Kallweit Stadion und konnten so die bis zum letzten Spieltag gewahrte Chance auf den Klassenerhalt nicht nutzen. Trotz der frühen Unterzahl der Arminen (rote Karte wegen einer Tätlichkeit) waren die Gastgeber, deren Team durch einige Spieler der ersten Mannschaft verstärkt worden war, in der 30. Minute durch einen unhaltbaren Fernschuss 1:0 in Führung gegangen und bauten den Vorsprung noch vor der Pause auf 2:0 aus. Einer grandiosen, geschlossenen Mannschaftsleistung und dem Daumendrücken und Anfeuern der vielen 74-Anhänger im Stadion war es zu verdanken, dass der Klassenerhalt trotzdem noch einmal in greifbare Nähe rückte. Die stark aufspielenden Arminen mussten sich weite Strecken der zweiten Halbzeit dem unbedingten Siegeswillen der 74er geschlagen geben: es gelang zunächst der Anschluss-, dann der Ausgleichstreffer, beide durch Tim Nolte. Und nur eine Viertelstunde musste noch gespielt werden. Dementsprechend groß war bei allen Spielern, Trainern, Betreuern und treuen Anhängern die Enttäuschung, als Arminia in der 88 Minute abermals in Führung ging und das letzte offensive Aufbäumen der 74er kurze Zeit später zum 4:2 ausnutzte. Der Schmerz dieser knappen Niederlage sitzt bei uns allen noch immer tief. Doch es war längst nicht allein dieses letzte Spiel, das uns den Abstieg in die 1.Kreisklasse bescherte. Viel zu häufig hatte die 1.Herren in der vergangenen Spielzeit unnötig Punkte liegen gelassen. - Oft aus Unvermögen, manchmal durch fehlendes Glück, seltener durch Pech und fast nie (ist aber wohl auch vorgekommen) durch mangelnden Einsatz. Vor allem unsere desaströse Auswärtsbilanz muss wohl bei der Suche nach Gründen für den Abstieg herangezogen werden. Aus 15 Auswärtsspielen holten wir nur magere 7 Punkte. Das war einfach zu wenig, um mit den Punkten aus der guten Heimbilanz für den Klassenerhalt zu reichen. Dass unsere Mannschaft Zuhause aus ebenfalls 15 Spielen 25 Punkte holte zeigt einmal mehr, dass Fußball auch – vielleicht sogar vor Allem – Kopfsache ist. Es ist außerdem eine Beweis dafür, wie viel die Mannschaft ihren treuen Anhängern zu verdanken hat. Ohne Eure Unterstützung hätte sich die Mannschaft schon viel früher mit dem Abstieg abfinden müssen! Danke, dass ihr die ganze Saison über da wart, uns angefeuert und unterstützt habt und unser letztes Spiel bei Arminia sogar zum gefühlten Heimspiel gemacht habt - auch wenn es letztlich nicht für den Sieg gereicht hat. Unser Dank gilt natürlich außerdem unserer liebgewonnenen Physiotherapeutin Anna, die schon jetzt ein unwegdenkbarer Teil des Teams geworden ist und die uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt. Ebenso Dank an unsere Nummer 1 im Betreuerstab: Dominik. Auch an Jürgen, Walter und Hans vielen Dank für euer Tun! Wir wissen eure Arbeit sehr zu schätzen! Ein offenes Geheimnis unserer Mannschaft ist, dass wir uns nicht besonders durch spielerische Klasse auszeichnen. Was die 1. Herren von 1874 stark macht, sind Einsatzbereitschaft, Aufopferung und Teamgeist. Unsere Trainer wissen das und es ist zu einem großen Teil ihr Verdienst, dass auch die Mannschaft sich wieder daran erinnert hat. Der Zusammenhalt einer Mannschaft, der in unserem Fall durch das bestens harmonierende Trainertandem Münch und Pyka entscheidend gestärkt wurde, hat im Falle eines Abstiegs einen entscheidenden Vorteil: Unsere Mannschaft wird von dem Ausgang dieser Saison weder auseinanderbrechen noch am Boden zerstört sein. Der Graftexpress macht zwar eine Talfahrt. Aber wo’s runter geht, da geht’s auch wieder rauf! Mit dem Erreichen von Zielen haben wir in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht. Diese Jahr war zwar eine Ausnahme, aber die bestätigen ja bekanntlich die Regel. Unsere Mannschaft bleibt zusammen und bevor die nächste Saison überhaupt losgeht, haben wir schon ein neues Ziel gefunden: WIR STEIGEN WIEDER AUF! Eure 1. Herren |
| Geschrieben von: Administrator |
| Freitag, den 19. Juni 2009 um 08:47 Uhr |





